Spannendes Raumfahrtjahr für deutsche Astronomen

Spannendes Raumfahrtjahr für deutsche Astronomen

 

„Neue, lösungsorientierte Handlungsräume für Menschen und Umwelt“, „Die Mitgestaltung der Zukunft des Wirtschaftsstandortes Deutschland“ und „Sich den Herausforderungen und Fragen der Gesellschaft stellen“. All das und noch mehr verspricht Prof. Dr. Johann-Dietrich Wörner, Vorstandsvorsitzender des DLR (Deutsches Luft- und Raumfahrtzentrum), seinen Kollegen und Mitarbeitern in der Forschung, Astronomie und Astronautik. 2014 soll durch vielfältige Projekte ein spannendes Jahr werden, der DLR ist an vielen davon beteiligt.

Ariane_5_ME_configuration

So steht zuallererst der Besuch beim ESA (European Space Agency) an, wo unter anderem die Zukunft der erfolgreichsten Trägerrakete der Welt, der Ariane 5 diskutiert werden soll. Mit Ariane 5ME soll zunächst ein Upgrade des bestehenden Systems erfolgen, bevor man sich um das Nachfolgesystem Ariane 6 kümmern möchte. Auch die Betriebskosten und die Planung des Fiskaljahres der ISS stehen im Vordergrund der Konferenz, immerhin trägt die ESA beinahe 50 Prozent der Gesamtwartungskosten der „International Space Station“

AISat_380

© dlr.de

Im weiteren Verlauf des Jahres steht dann die Ausführung vieler Projekte auf dem Plan. So wird es mit dem AISat (AIS ist ein Identifikationssystem für Schiffe) erstmals möglich sein, die Fahrbewegung von Schiffen auf der gesamten Welt im großen Maßstab zu überwachen. Außerdem ist der DLR an zwei Kometenmissionen, der von der ESA geplanten „Rosetta-Mission“ und der japanischen „Hayabusa 2“ beteiligt, die etwas später im Jahr anstehen. Das dritte große Projekt des DLR ist die Zusammenarbeit mit der amerikanischen NASA für die Planung und Entwicklung eines Crew-Fahrzeugs, das bis dato den Namen MPCV trägt. Hier soll sich das DLR vor allem auf die Entwicklung eines Service-Moduls konzentrieren.