Bekannte Sternbilder, Fixsterne und ihre Position

Bekannte Sternbilder, Fixsterne und ihre Position

Raus gehen, den Kopf heben und den Sternenhimmel betrachten. Ein jeder von uns hat dies wohl schon einmal gemacht. Doch mehr als die ganz bekannten Sternbilder und einige Fixsterne können wir nicht entdecken.
Dabei gibt es noch viel mehr zu entdecken. Diese zu finden, kann ohne weitere Informationen jedoch schwer sein. Wir haben deswegen eine Auswahl leicht identifizierbarer Sternbilder inklusive ihrer Positionsbeschreibung zusammengestellt.

Großer Bär/Großer Wagen

Für uns auf der Nordhalbkugel der Erde, gehört der große Wagen zu den am einfachsten zu findenen Sternbildern. Bei guten Bedingungen geht das sogar mit bloßem Auge.ursa-major
Der große Wagen besteht aus sieben sehr hellen Sternen, die eine Art Kasten mit Schweif bilden. Es handelt sich dabei jedoch nur um ein Teilsternbild, das eigentlich zum großen Bären gehört, der das bekannteste Sternbild der Welt ist.
Ausgehend vom großen Wagen, ist auch „Ursa Major“, also der große Bär, leicht zu finden. Zwei Doppelsterne bilden die Pfoten des Bären, seine Schnauze ist langgezogen, der große Wagen bildet Rücken und Schwanz.

Kleiner Wagen und Polarstern

Ursa Minor

Der kleine und der große Wagen haben eine besondere Beziehung zueinander: die äußeren zwei Sterne vom Kasten des großen Wagens werden „Polweiser“ genannt und stehen in einer direkten Linie zum Polarstern. Der wiederum der letzte Stern im Schweif des kleinen Wagens ist. Wie Ursa Major ist auch „Ursa Minor” ein sogenanntes „zirkumpolares Sternbild“.
Es kann zu jeder Jahreszeit und während der gesamten Nacht auf der Nordhalbkugel gefunden werden.
Der Polarstern ist der wohl berühmteste Fixstern. Seine Achse zum Horizont deutet relativ genau nach Norden, weswegen er auch für die Navigation benutzt werden kann.

Orion

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Orion ist der Grund, warum sich auch im Winter die Sternenbeobachtung lohnt. Im Gegensatz zum großen und kleinen Bären kann Orion nur in den Monaten August bis April am nördlichen Himmel gefunden werden.
Er hat gleich neun helle Sterne, kann deswegen auch von ungeübten Beobachtern einfach identifiziert werden. Das herausragendste Merkmal ist die Dreierformation in der Mitte, der „Gürtel des Orion“. Diese sind zwar nicht die hellsten Sterne des Sternbildes (Rigel ist deutlich heller), jedoch ist ihre Form so prägnant, dass man sie kaum verfehlen kann.